Der 12. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung zeigt: Bildung ist mehr als Schule! Neben staatlichen Bildungsinstitutionen, wie Kindertagesstätten und Schulen, rücken die Leistungen außerschulischer Bildungsanbieter in den Fokus. Der Direktor des Deutschen Jugendinstituts in München, Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, weist auf die enorme Bedeutung nicht-schulischer Lernwelten hin: "Für die Lebensbewältigung in modernen Gesellschaften sind diese Formen der Alltagsbildung oft wichtiger als formale Bildungsprozesse in der Schule".
Dem Vereinssport als dem mit Abstand größten Anbieter außerschulischer Jugendarbeit kommt dabei zentrale Bedeutung zu. In einer Studie des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Münster konnte gezeigt werden, dass Jugendliche in Sportvereinen durch informelle Bildungsprozesse zahlreiche personale und soziale Kompetenzen erwerben können. "Nicht zuletzt wegen der hohen Begeisterung, die viele Kinder und Jugendlichen für den Sport aufbringen, bietet der Verein hervorragende Bedingungen für alltägliche Bildungsprozesse", so der Leiter der Studie, Prof. Dr. Nils Neuber von der Universität Münster.
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